Sportbetonte Gesamtschule Schulweg 04910 Elsterwerda

5. Sportbetonte Gesamtschule Elsterwerda -Ganztagsschule
5.1. Ausgangssituation 1991
5.2. Planung und Entwicklung des Ganztagsbetriebes
5.2.1. Zeitplan des Ganztages
5.3. Arbeitsstunden
5.3.1. Deutsch-Arbeitsstunde
5.3.2. Mathematik-Arbeitsstunde
5.4. Gestaltete Freizeit in den fakultativen Kursen
5.4.1. Volleyball
5.4.2. AG Astronomie
5.4.3. AG Hauswirtschaft und Mädchengruppe
5.4.4. AG Russisch
5.4.5. AG Gitarre
5.4.6. AG Schulchronik
5.4.7. AG Kunst
5.4.8. AG Tischtennis
5.4.9. AG Fußball
5.4.10. AG Computer
5.4.11. AG Allgemeiner Sport
5.4.12. AG Basketball
5.4.13. AG Kegeln
5.4.14. AG Kraftsport
5.4.15. AG Biologie
5.5. Offener Beginn als gestaltete Freizeit
5.6. Gestaltete Freizeit in den Pausen
Vorschläge zur weiteren Gestaltung des Schullebens
5. Sportbetonte Gesamtschule als Ganztagsschule
5.1. Ausgangssituation 1991
Die Gesamtschule befindet sich mitten im größten Wohngebiet der Stadt Elsterwerda, einer reinen Plattenbausiedlung. Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich zwar auf das gesamte Stadtgebiet und die angrenzenden Orte, wird aber vorwiegend von Schülern des Wohngebietes besucht.
Die Freizeitangebote in der Stadt Elsterwerda waren 1991 sehr dürftig. Bekannte Möglichkeiten der Erholung und Freizeitbetätigung waren mit der Wende weggebrochen.
So war es logisch, für die Schüler eine Ganztagsschule zu errichten. Das erste Konzept im Schuljahr 1991/92 sah Ganztagsangebote entsprechend der Verwaltungsvorschrift über Ganztagsschulen in der Sekundarstufe I vor. Die Ganztagsstunden würden für Arbeitsstunden, die ausschließlich als Hausaufgabenstunde gedacht war, für offene Angebote sowie für die Arbeitsgemeinschaften verwendet. Der Ganztagsunterricht wurde von Beginn an auf 4 Unterrichtstage gelegt. Dabei erfolgte am Montag- und Mittwochnachmittag Unterricht sowie am Dienstag- und Donnerstagnachmittag der obligatorische und freiwillige Besuch der Arbeitsgemeinschaften.
5.2. Planung und Entwicklung des Ganztagskonzeptes der
Gesamtschule Elsterwerda
Während der 11 Jahre des Bestehens der Ganztagsschule wurde ständig eine Ist-Analyse des Konzeptes vorgenommen. Das Hauptgremium dafür war die Lehrerkonferenz. So wurde ständig das Konzept den pädagogischen Bedürfnissen unserer Schule angepaßt. Eine hervorragende Methode zum Erfahrungsaustausch stellt die regionale Arbeitsgruppe "Ganztag" dar. Bis zum Schuljahr 1994/95 war nur der Schulleiter der Gesamtschule Elsterwerda Mitglied in dieser Arbeitsgruppe. Damit übernahm er in Zusammenarbeit mit der Lehrerkonferenz auch die Leitung zur Organisation des Ganztagsbetriebes. Praktisch sah das so aus, daü die Schulleitung Vorschläge erarbeitete, der Schulleiter sie zur Diskussion in die Lehrerkonferenz brachte und dort Beschlüsse durchgesetzt wurden, die dann in die Schulkonferenz eingebracht wurden.
Im Schuljahr 1995/96 nahm die schulinterne Arbeitsgruppe, bestehend aus 4 Mitgliedern, ihre Arbeit auf. Seither besuchen Mitglieder der Arbeitsgruppe die Veranstaltungen der regionalen Arbeitsgruppe, erarbeiten Konzeptveränderungen und legen sie der Lehrerkonferenz zur Diskussion vor.
Die schulinterne Arbeitsgruppe setzt sich aus 3 Lehrern und dem Schulleiter zusammen. Diese Gruppe kam auf Bemühen des Schulleiters zustande. Die Lehrer wurden gewählt, um einzelne Bereiche des Ganztags zu profilieren. So befaßte sich eine Kollegin intensiv mit den Arbeitsstunden, eine weitere mit den Freizeitangeboten. Der Schulleiter übernimmt die Leitung der Gruppe. Die schulinterne Arbeitsgruppe wird von allen Lehrern akzeptiert.
Probleme bereitete die Zugehörigkeit zu einer neuen regionalen Arbeitsgruppe. Es kam zu einer wiederholten Behandlung von Themen in der neuen Gruppe, die bereits in der vorherigen erörtert wurden. So war der Zuwachs an Informationen in den Beratungen der neuen Arbeitsgruppe gering. Besonders gut sind die ausgegebenen Handreichungen zum Ganztagsbetrieb einzuschätzen.
Der Ganztagsbetrieb an der Gesamtschule Elsterwerda stellt einen Entwicklungsprozeß von Veränderungen und ständigen Neuanpassungen an den pädagogischen Alltag dar.
Die häufigsten Diskussionen führten wir zu Fragen der Gestaltung der Arbeitsstunden. Hier gab es fast in jedem Schuljahr Veränderungen. Begonnen haben wir mit Arbeitsstunden, die hauptsächlich der Erledigung von Hausaufgaben und der Bewertung von Immobilien dienten. Im nächsten Schritt wurden das Erlernen spezieller Arbeitsmethoden (Einzelarbeit, Gruppenlernen, Umgang mit Nachschlagewerken) eingebaut. Danach führten wir an Tagen, wo am Nachmittag Arbeitsgemeinschaften liefen, die fachgebundenen Arbeitsstunden ein. Im letzten Schuljahr wurde probeweise ein Wochenarbeitsplan in den allgemeinen Arbeitsstunden für die 7. Klassen ausprobiert.
Eine ähnliche Entwicklung nahm die Organisation der offenen Angebote. Am schwierigsten war das Durchsetzen des "offenen Anfangs". Vor allem räumliche Zwänge ermöglichten diese Form des Beginns des Unterrichtstages erst im laufenden Schuljahr.
Sehr gut bewährt hat sich der Ganztagsbetrieb an 4 Unterrichtstagen sowie ein vielfältiges Angebot an Arbeitsgemeinschaften. Diese beiden Dinge konnten unverändert seit Bestehen der Ganztagsschule beibehalten werden.
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Rhythmisierung des Ganztages den Ansprüchen unserer Schüler und Eltern nicht mehr entsprach. Der Förderunterricht lag vorwiegend auf den 0. Stunden, was besonders bei Fahrschülern im Winterhalbjahr zu erheblichen Problemen führte. Weiterhin haben wir festgestellt, dass Arbeitsstunden von Schülern besser angenommen werden, wenn sie nach dem Mittagsband liegen. Deshalb hat die Schulentwicklungsgruppe eine völlig neue Rhythmisierung des Ganztages beschlossen.
5.2.1. Zeitplan des Ganztages
Auf Grund des o. g. Sachverhaltes befinden wir uns jetzt in einer Probephase der veränderten Rhythmisierung. Im Anhang befindet sich unserer bisheriger Zeitplan und in der folgenden Seite der jetzige in der Erprobung befindliche Zeitplan. Im zweiten Schulhalbjahr wird in unserem Hause eine intensive Diskussion über den bisherigen Ablauf und dem jetzigen Zeitplan erfolgen. Die bisherigen Erfahrungen sprechen aber für den neuen Zeitplan. Uns ist sehr wohl bewusst, dass dieser der derzeit gültigen Verwaltungsvorschrift nicht im vollen Umfange entspricht. Nach unserer Auffassung muss die Leistungsfähigkeit der Schüler im Tagesrhythmus Berücksichtigung finden. Mit dem neuen Zeitplan ist die Akzeptanz der Ganztagsschule gestiegen und interessanter Weise für Schüler ein entspannender Rhythmus erreicht worden.
Unser Ganztag beginnt mit offenen Frühbeginn um 7.15 Uhr. Unsere Sozialarbeiter betreuen Schüler, die es wünschen, bis 7.45 Uhr im Schülercafe des Mehrzweckgebäudes. (siehe Punkt Schulsozialarbeit)
Die Vormittagsstunden dienen ausschließlich dem Pflichtunterricht und werden durch eine 30minütige Frühstückspause unterbrochen.
Der Nachmittag gehört den Arbeitsstunden, der individuellen Förderung und den Arbeitsgemeinschaften.
Wir haben die fachgebundenen Arbeitsstunden jetzt differenziert, wobei jeweils neben einem allgemeinen Förderkurs ein Forderkurs und ein Aufbaukurs für leistungsschwache Schüler Inhalt sind.
Der Dienstag- und Donnerstagnachmittag gehört den Arbeitsgemeinschaften. Wir haben das Angebot an Arbeitsgemeinschaften seit dem Schuljahr 2001/02 stark erweitert und viele freie Träger in unsere Arbeit einbeziehen können. Wir haben mit vier Vereinen Kooperationsverträge abgeschlossen, wodurch ein verbessertes fachliches Training möglich wird. Kooperationspartner sind jetzt der Kegelverein, Tischtennisverein, Kampfsportverein und der Elsterwerdaer Sportverein. Mit dem Hockey-Verein Elsterwerda laufen z. Z. Verhandlungen über einen weiteren Kooperationsvertrag.
|
Stunde |
Zeit |
Mo Die Mi Do Fr |
1 |
7.50 - 8.35 Uhr |
U n t e r r i c h t |
2 |
8.40 - 9.25 Uhr |
U n t e r r i c h t |
9.25 - 9.55 Uhr |
F r ü h s t ü c k s p a u s e |
|
3 |
9.55 - 10.4 0 Uhr |
U n t e r r i c h t |
4 |
10.45 - 11.30 Uhr |
U n t e r r i c h t |
5 |
11.35 - 12.20 Uhr |
U n t e r r i c h t |
6 |
12.25 - 13.10 Uhr |
U n t e r r i c h t |
13.10 - 14.05 Uhr |
M i t t a g s p a u s e / o f f e n e A n g e b o t e |
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7 |
14.05 - 14.50 Uhr |
Arbeitsstunde/ Wahl- Arbeitsstunde/ AG --- Förderunterricht unterricht Förderunterricht |
8 |
14.55 - 15.40 Uhr |
Arbeitsstunde/ Wahl- Arbeitsstunde/ AG --- Förderunterricht unterricht Förderunterricht |
5.3. Arbeitsstunden
Die Anzahl der Arbeitsstunden beträgt pro Jahrgangsstufe vier Wochenstunden für die 7., 9. und 10. Klassen. Die Klassenstufe 8 hat nur drei Arbeitsstunden.
Die Arbeitsstunden sind aufgeteilt in zwei allgemeine Arbeitsstunden - Erledigung der Hausaufgaben (für Klasse 8 eine Stunde) und zwei fachgebundene Arbeitsstunden in den Fächern Deutsch und Mathematik. Diese Arbeitsstunden sind am Montag und Mittwoch in den siebenten bzw. achten Stunden in den Stundenplan jeder Klassenstufe integriert. Die fachgebundenen Arbeitsstunden werden klassenübergreifend in jedem Jahrgang in vier Kursen (leistungsspezifisch) erteilt.
Die allgemeinen Arbeitsstunden werden im Klassenverband erteilt. Die Schüler bearbeiten die mündlichen und schriftlichen Hausaufgaben, die in den verschiedenen Fächern erteilt werden. Jeder Schüler entscheidet selbst, wann er welche Aufgabe für das jeweilige Unterrichtsfach bearbeitet. Die Schüler haben hier die Möglichkeit bei auftretenden Problemen einen Mitschüler oder einen Fachlehrer um Rat zu fragen. Somit wird der im Berufsleben gefragte Teamgeist bzw. die Teamarbeit und Selbstöndigkeit der Schüler gefordert.
Dem aufsichtführenden Lehrer, oft ist es der Klassenlehrer, obliegt die Kontrollfunktion.
5.3.1. Deutsch-Arbeitsstunden
In jeder Klassenstufe ist dafür 1 WoStd. vorgesehen. Sie wird am Montag oder Mittwoch erteilt.
Sie soll dazu beitragen, daß die Kenntnisse des laufenden Unterrichtsstoffes gefestigt werden. Besonders im Bereich der Grammatik und Orthographie gibt es einen hohen übungsbedarf, der in der vorgesehenen Wochenstundenzahl des Deutschunterrichts nicht in vollem Umfang berücksichtigt werden kann.
In den Deutsch-Arbeitsstunden werden übungen zu aktuellen Stoffgebieten und Wiederholungsübungen durchgeführt. Schwerpunkte liegen bei der Groß- und Kleinschreibung, beim s-Laut, der Getrennt- und Zusammenschreibung und der Kommasetzung.
Der Fachlehrer benotet die Aufgaben und fasst die Teilnoten zu mindestens drei Noten zusammen, die in den Notenbereich -mündlich/schriftliche übungen eingetragen werden.
5.3.2. Mathematik-Arbeitsstunden
... bilden in jeder Jahrgangsstufe eine sinnvolle Ergänzung des Mathematikunterrichts.
Hauptziel in diesen Stunden ist es, die Kenntnisse, welche die Schüler im regulüren Unterricht erlangt haben, zu festigen. Besonderer Wert wird dabei auf die Festigung von Grundkenntnissen gelegt, woraus resultiert, daß für bestimmte Stoffgebiete in jeder Jahrgangsstufe ein entsprechend großer Umfang an übungsstunden aufgewendet wird.
zum Beispiel:
Klasse 7 - Prozentrechnung, Kreisberechnung, Kürperdarstellung
Klasse 8 - ähnlichkeit, lineare Funktionen
Klasse 9 - Termumformungen, Gleichungssysteme, quadratische Gleichungen
Klasse 10 - Winkelfunktionen, Trigonomemtrie
Um einen optimalen übungseffekt zu erzielen, hat sich der Einsatz von Arbeitsblättern als besonders hilfreich erwiesen.
In der Regel werden diese Arbeitsblätter zur nächsten Stunde vom Lehrer korrigiert.
Die Schüler werden dazu angehalten, ihre Fehler zu berichtigen und nach einem gewissen Zeitraum (ca. 3 Wochen) zu analysieren. Auf diese Weise bilden die Arbeitsstunden auch eine optimale Ergänzung zur Vorbereitung auf Klassenarbeiten.
In der Jahrgangsstufe 10 dienen die Mathematik-Arbeitsstunden neben den übungen zum aktuellen Unterrichtsstoff, vor allem der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen. Bei dieser langfristigen Vorbereitung werden Grundkenntnisse aus vergangenen Klassenstufen wiederholt und angewendet.
Im Verlauf eines Schuljahres erhält jeder Schüler in der Regel drei Zensuren für seine Arbeit in diesen Stunden. Diese Zensuren setzen sich aus der Bewertung der tatsßchlich erreichten Punktzahl in einer Serie von zehn Arbeitsblättern und und der Bewertung des Arbeitsverhaltens des einzelnen Schülers zusammen und fließen als übungsnote im mündlichen Bereich in die Gesamtnote für Mathematik ein.
5.4. Gestaltete Freizeit in fakultativen Kursen
Anliegen einer Ganztagsschule ist es, den Schülern auüer dem Unterricht noch ein reichhaltiges Angebot an Freizeitaktivitäten zu präsentieren. Sie sollen die Schüler animieren, ihre Freizeit sinnvoll und interessenbetont zu verbringen. Spaü und Geselligkeit sowie Entspannung und Vorbereitung auf die Zukunft stehen im Mittelpunkt der fakultativen Kurse.
Das Angebot an unserer Schule ist sehr vielseitig. Wie es sich für eine sportbetonte Gesamtschule geziemt, gibt es verschiedene sportliche Arbeitsgemeinschaften.
Das sind: Volleyball
Fußball
Basketball
Tischtennis
allgemeiner Sport
Zirkus
Auf dem künstlerisch-musischen Sektor kann man in den Arbeitsgemeinschaften Gitarre und Kunst arbeiten und sich entspannen.
Die technisch-naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaften werden für Astronomie, Mathematik und Informatik angeboten.
Im Schuljahr 1996/97 hat erstmals die AG Schulchronik ihre Tätigkeit aufgenommen.
Alle aufgeführten fakultativen Kurse werden von den Schülern gut und regelmäßig besucht. Projekte und Exkursionen sind feste Bestandteile dieser Kurse.
Sehr beliebt ist auch die AG Kochen und Backen, in der man sich für seine Zukunft gute Tipps und Ideen holen kann.
Seit dem Jahr 2001 ist das Angebot von Arbeitsgemeinschaften erweitert worden, um allen Schülern die Möglichkeit geben zu können, sich dort zu betätigen.
Dabei war es im ersten Jahr für jeden Schüler Pflicht eine der AG-s zu besuchen.
Er konnte wählen zwischen den bereits laufenden oder denen die hinzukamen wie:
. Kegeln
. Hauswirtschaft
. Aquarium
. Französisch
. Mädchen AG
. Kraftsport oder Inline Skaten
Mit Beginn des Schuljahres 2002 wurde die Arbeit in einem Verein, mit schriftlicher Bestätigung, als gleichwertig anerkannt. Mit diesem breiten Angebot an Freizeitangeboten versucht man, jeden Schüler zu erreichen.
Welche Schwerpunkte sich die Kurse gesetzt haben, und wie sie verwirklicht werden, soll im folgenden Teil einzeln beleuchtet werden.
5.4.1. Arbeitsgemeinschaft Volleyball
An der Arbeitsgemeinschaft Volleyball können sich Jungen und Mädchen der 7. bis 10. Klassen beteiligen. Sie fand in diesem Jahr dienstags von 15.00 - 16.00 Uhr für die Mädchen und freitags von 14.00 - 16.00 Uhr für die Jungen statt.
Ziel war es, den Mädchen und Jungen die für das Spiel notwendigen Techniken zu vermitteln und ständig zu verbessern, sowie das taktische Verhalten im Spiel zu schulen.
Ziele der Technikschulung:
1. oberes Zuspiel (Pritschen)
Die Schüler sollen ein technisch sauberes Zuspiel erlernen und in die Lage versetzt werden,
Pässe für den Angriff zu stellen.
2. Unteres Zuspiel (Bagger)
Die Schüler müssen lernen die Bälle sauber anzunehmen und möglichst genau zum Zuspieler
zu spielen.
3. Aufschlag
Die Schüler sollen verschiedene Varianten des Aufschlages von unten und von oben bis hin zum
Sprungaufschlag erlernen.
4. Angriff
Die Schüler sollen den Angriff über die Positionen 2 und 4 erlernen. Später auch den Angriff
über Position 3 und aus dem Hinterfeld.
Bei der Teilnahme am Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" und einem weiteren Vergleich mit dem Gymnasium Elsterwerda konnten vor allem die Jungen gewachsene Leistungsstärke nach weisen.
Leider kamen zum Schuljahresende hin vor allem die Mädchen sehr unregelmäßig zur Arbeitsgemeinschaft.
5.4.2. Arbeitsgemeinschaft Astronomie
Seit dem Oktober 1996 arbeitet die Arbeitsgemeinschaft Astronomie mit interessierten Schülern der Klassenstufe 7 - 10 eine Stunde pro Woche.
Inhalte der Arbeitsgemeinschaft sind:
Sternbilder und deren Leitsterne
Tierkreiszeichen
Horizontsystem (Angabe der Position von Sternen, Bestimmung von Auf- und Untergangszeiten)
Arbeit mit der Sternkarte
Weltbilder
Aufbau unseres Sonnensystems (Sonne, Planeten, Monde, Meteoriten, Kometen)
Finsternisse (Sonnen- und Mondfinsternis)
Mondphasen
bemannte und unbemannte Monderkundung
Entwicklung der russischen und amerikanischen Raumfahrt
Ufo-s
Exkursion zum Raumfahrtplanetarium Cottbus
5.4.3. Arbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft und Mädchengruppe
Klassenstufen 7 - 9
Schülerzahl ca. 15
In der Arbeitsgemeinschaft "Kochen und Backen" geht es nicht allein um die Technik des Kochens und Backens, sondern auch um eine gesunde und vollwertige Ernührung sowie kluges Wirtschaften, d.h., daö Nahrungsmittel nicht vergeudet oder durch falsche Behandlung entwertet werden. Dabei werden auch Großmutters Rezepte wieder hervorgekramt.
Ebenfalls lernen die Schüler die Grundregeln des Tischdeckens kennen.
Höhepunkte sind: Tag der offenen Tür
Street-Party
Hier beweisen die Schüler ihr Können. Das Bedienen der Gäste bereitet ihnen viel Spaß und Freude.
Sollte diese AG von der Schülerzahl nicht zustande kommen, erfolgt eine Kombination mit der Mädchengruppe. Die Themen, die über das Schuljahr bearbeitet werden, legen die Schnülerinnen halbjährlich fest. So stehen Kochen und Backen genau so auf dem Programm wie kreativ-künstlerisches Arbeiten, Gesundheitserziehung, Kosmetikberatung und Ausflüge in die Natur.
5.4.4. Arbeitsgemeinschaft Russisch
Zusammenkunft: Dienstags von 14.00 bis 15.30 Uhr
Teilnehmer: Deutsche Schüler und russischsprachige Aussiedlerkinder
Inhalt:
1. Landeskundliche Informationen zu Rußland (Geographie, russische Sitten und Bräuche, Volks-
lieder, Märchen, - Hase und Wolf", berühmte russische Persönlichkeiten aus der Geschichte)
2. Erlernen des russischen Alphabets und Arbeit mit einfachen Texten
3.Erlernen der russischen Zahlen bis 100
4. Angaben zur eigenen Person in der Fremdsprache
5. Russische Bezeichnungen der Gegenstände im Klassenraum und der Unterrichtsfächer erlernen
6. Mitgestaltung des Festes der Fremdsprachen
5.4.5. Arbeitsgemeinschaft Gitarre
Die Arbeitsgemeinschaft Gitarre läuft in 2 Kursen.
Im Anfängerkurs spielen 6 Schüler aus der Klassenstufe 6 und im Kurs für Fortgeschrittene die Schüler der Klassenstufe 7.
Die Zielstellungen dieses fakultativen Kurses bestehen im Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Liedspiel und der Begleitung von Liedern.
Die Schüler dieses Kurses nutzen die gebotenen Möglichkeiten bei Auftritten in der öffentlichkeit, wie Weihnachtsfeiern, Streetparty usw., ihr Können zu präsentieren.
5.4.6. Arbeitsgemeinschaft Schulchronik
Die Arbeitsgemeinschaft Schulchronik arbeitet seit dem 01.01.97 mit Schülern der Klassenstufe 9.
Ihre Aufgabe besteht in der Erarbeitung einer Chronik der Schule von der Eröffnung 1968 bis zur Gegenwart. Dazu werden Schrift- und Bilddokumente gesucht und viele Materialien des Schularchivs und des Stadtarchivs gesichtet.
Der Arbeitsplan der AG - Schulchronik hat folgende Schwerpunkte:
a) Namensgebung 1969
. Bilder, Biographie und Dokumentationen zum Namen Johannes Dieckmann
. Veranstaltung
. Partnerschulen in Zwickau und Eckardsberga
b) außerschulische Veranstaltungen
c) schulische Arbeit
d) Ausgestaltung der Schule
In den Punkten b) bis d) wird in der Schulchronik ein Vergleich der Zeit bis 1989 und der Zeit danach angestrebt.
Ein weiterer Schwerpunkt e) ist die Zukunft der Schule. Er wird ständig aktualisiert.
Die Dokumentationen stützen sich auf Materialien des Schularchivs, des Stadtarchivs, der Elbe-Elster-Rundschau sowie Interviews mit ehemaligen Kollegen.
Die erste Präsentation der Arbeitsergebnisse soll aus Anlaß der Streetparty im September 1997
folgen.
Die Schulchronik wurde entsprechend aktueller Gegebenheiten vervollständigt und bei Veranstaltungen der Schule und des Ortes zur Ansicht ausgelegt. Schülerinnen der Klassen 9 und 10 gestalten die Chronik.
5.4.7. Arbeitsgemeinschaft Kunst
Die Arbeitsgemeinschaft Kunst arbeitet mit 19 Schülern aus den Klassenstufen 1 - 6 jeden Dienstag von 13.45 - 15.15 Uhr.
Schwerpunkte:
Im Zeichenzirkel arbeiten die Schüler mehr lustbetont. Der Lehrer gibt verschiedene Themen vor. Die Schüler wöhlen aus, wozu sie Lust haben. Danach wird in Gruppen gearbeitet. Schüler mit dem gleichen Thema arbeiten in einer Gruppe gemeinsam. In der AG werden auch Arbeiten für die Schule durchgeführt. Dazu zählen Ausstellungen z.B. Streetparty, Tag der offenen Tür und Ausgestaltung der Flure im Schulgebäude. Geburtstage und kleine Feierlichkeiten sind Höhepunkte. Ausstellungen der "Kleinen Galerie" werden regelmäßig besucht.
Angebotene Themen:
. Deckfarbenarbeiten Jahreszeiten
. Glückwunschkarten zu verschiedenen Anlässen
. Der Mensch
. Arbeiten mit Acrylfarben
. Artischockentechniken
. Batiken, Malen auf Seide
. Kartondruck
. Kratztechnik "Der Baum"
. Dekorative Arbeiten
. Klären von Themen für den Unterricht
. Mischen von Farben
. Bemalen von Reliefs
5.4.8. Arbeitsgemeinschaft Tischtennis
Zeit: Freitag von 14.00 - 14.45 Uhr
Mitglieder: Schüler der Klassenstufe 6-8
Schwerpunkt:
Spiel in den unterschiedlichsten Varianten z.B. Einzelspiel, Doppelspiel, chinesische Variante, Turniercharakter, Satzspiel.
Einbeziehung anderer Varianten:
Ping-Pong, Billard
Klassenstufe 6 = 5 Mitglieder
Klassenstufe 7 = 5 Mitglieder
Klassenstufe 8 = 2 Mitglieder
5.4.9. Arbeitsgemeinschaft Fußball
Die Fußballarbeitsgemeinschaft erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Aus der Erfahrung heraus wird sie von den fußballinteressierten Jungen genutzt.
Die Arbeitsgemeinschaft bietet den Jungen der 5. - 8. Klassen (Anfänger bzw. Fortgeschrittene) die Möglichkeit diese Sportart auszuüben.
In Abstimmung mit den Trainingszeiten der Vereine der Stadt Elsterwerda findet unsere AG am Mittwoch von 16.00 - 17.30 Uhr statt.
Sie umfaßt zur Zeit 22 Schüler. Die Fußball-AG dient der Festigung und Vervollkommnung des Erlernten im Unterricht.
Ziele:
1. Angriffshandlungen mit Ball
- Zuspiel, Ballannahme, -mitnahme und -sicherung
- Dribbling
- Finten
- Torschuß mit riuhenden und rollendem Ball
2. Vervollkommnung der Technik
- Umgang mit dem Ball
- Innenseit-,. Innenspann-, Vollspannstoß
- Kopfball
3. Gruppen- und Mannschaftstaktik
- Konter
- Angriff überzahl, Gleichzahl
- Freilaufen, Positionswechsel
- Stür- und Stellungsspiel
- Manndeckung, Raumdeckung
4. Spielverständnis
In den Wintermonaten oder bei schlechtem Wetter wird das Training in die Halle verlegt. Hier
werden Hallenturniere untereinander ausgetragen oder als Ausgleich die Schwimmhalle in
Gröditz oder Bad Liebenwerda besucht.
5.4.10. Arbeitsgemeinschaft Computer
In dieser Arbeitsgemeinschaft haben die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit, in unterschiedlichster Weise den Computer als Arbeitsmittel kennenzulernen und zu nutzen:
- Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer
- Nutzung verschiedener Benutzeroberflöchen (DOS-Shell, QQ, Windows)
- Nutzung von Dienstprogrammen (Norton Commander, Antivirenprogramm)
- Nutzung von Anwenderprogrammen (Textverarbeitung, Grafikprogramme, Datenbank, spezielle
fachbezogene Programme)
- Programmieren in Q-Basic
- Computerspiele
Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler Anleitung zum Gebrauch dieser Programme, sie können aber auch selbständig eigene Arbeiten und Projekte verfolgen.
5.4.11. Arbeitsgemeinschaft "Allgemeiner Sport"
Die Arbeitsgemeinschaft ist für die Schüler der Primarstufe angedacht, um bei möglichst vielen Schülern das Interesse am Sport zu wecken und sie an eine regelmäßige außerunterrichtliche sportliche Betätigung heranzuführen. Die Arbeitsgemeinschaft findet einmal wöchentlich über 90 Minuten statt. Es nehmen etwa 15 - 20 Schüler daran teil. Soweit es die Witterung zuläßt, findet die übungsstunde im Freien statt.
Inhalt der übungsstunden sind:
1. vielfältige kleine Spiele
2. übungen aus der Leichtathletik wie Laufen, Springen, Werfen, Ausdauer, Kraft
3. übungen aus dem Turnen (Bodenturnen, Sprung, Hindernisturnen)
4. Grundvoraussetzungen schaffen für die Spielsportarten Basketball, Volleyball, Handball, Fuüball
Die Schüler sollen am Ende der 6. Klassen befähigt sein, in der Sekundarstufe I in einer speziellen sportlichen Arbeitsgemeinschaft weiter zu arbeiten.
5.4.12. Arbeitsgemeinschaft Basketball
Dienstag 14.00 - 15.30 Uhr
Inhalt:
1. Erlernen der Regeln
2. Techniken: Ballannahme: Fangen im Stand; Lauf und Sprung
Ballabgabe: Erlernen unterschiedlicher Zuspielarten
Ballführung (Dribbling)
Korbwürfe b zw. Abfangen des Balles
3. Gruppen- und Mannschaftstechnik
- Angriff (Freilaufen, Anbieten und Positionswechsel)
- Abwehr (Raum- und Manndeckung)
4. Spiele unter wettkampfähnlichen Bedingungen
- komplexe Anwendung der Fertigkeiten und Fähigkeiten
- unterschiedliche Spielformen (z.B. 2:2, 3:3, 5:5)
5. Verbindung mit der Kraftsport-AG
- Schulung der Kondition und Koordination durch unterschiedliche übungsformen
- Schulung der Schnellkraft und Sprungkraft
- optimale Belastung des Muskelsystems durch übungsformen
5.4.13. Arbeitsgemeinschaft - Kegeln
In dieser AG treffen sich seit 1998 Schüler, die ihre Treffsicherheit und Geschicklichkeit auf der Kegelbahn beweisen wollen. Dazu treffen sie sich an jedem Dienstag auf der Lok-Kegelbahn.
Mit Unterstützung eines Mitarbeiters des Kegelvereins kann jeder drei Durchgänge a 20 Würfe machen.
Vier Schüler werden immer in einer Mannschaft zusammengefasst. Dabei wird jeweils die beste Gruppe bzw. von allen der beste Kegler ermittelt.
5.4.14. Arbeitsgemeinschaft Kraftsport
In dieser Arbeitsgemeinschaft sollen interessierte Schüler unter Anleitung eine körperliche Ertüchtigung erfahren.
Das Krafttraining umfasst folgende Bereiche:
- Beanspruchung der verschiedenen Muskelgruppen durch gezielten Einsatz vorhandener Geräte
1. Brustmuskulatur: Barren (Beugestütze - Durchstützen, Hantel - Bankdrücken)
2. Rückenmuskulatur: Stange (Klimmziehen, Bankziehen)
3. Armmuskulatur: Matte (Bauch- und Rückenhebungen)
5. Konditionierung: Lauftrainin g, Hindernisbahnen, Spiele
6. Schnellkraft: Medizinballarbeit
Das Ergebnis des Krafttrainings und der anderen Elemente der Arbeitsgemeinschaft sollen sein:
- Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Schüler
- Verbesserung der Körperkraft
- Verbesserung der Kondition
5.4.15. Arbeitsgemeinschaft Biologie/Aquarium
Der Bedarf an naturwissenschaftlicher Ausrichtung einer Arbeitsgemeinschaft ist in den letzten Jahren gestiegen. Die Nachfrage nach der AG Biologie war größer als ihre Aufnahmekapazität.
Unsere AG hatte zum Anfang die Aufgabe im neu eingerichteten Biologieraum ein bereits vorhandenes Aquarium wiederzubeleben.
Das 1. Schulhalbjahr war so mit den Vorbereitungen, Einrichten und Pflegen des neuen Aquariums ausgefüllt. Um ein breites naturwissenschaftliches Angebot zu gewährleisten, muss diese AG auch aus anderen Bereichen Themen anbieten.
So setzt sich die AG-Tätigkeit aus folgenden Schwerpunkten zusammen:
1. Ständige Kontrolle des Pflegezustandes der Pflanzen und Fische
2. Regelmäßiger Teilwasserwechsel
3. Wasseranalysen
4. Verbesserung der Wasserqualität durch chemische Zusätze
5. Kennenlernen von tropischen Pflanzen und Tierarten
6. Aquarienbewohner in ihren natürlichen Lebensräumen
7. Wechselbeziehungen Lebewesen und Umwelt
8. Kennenlernen der heimischen Flora und Fauna
9. Unterrichtsgänge
10. Sammeln heimischer Pflanzen und Herbarisieren
11. Gesunde Lebensweise
12. Tea-Time
5.5. "Offener Beginn" als gestaltete Freizeit
An unserer Sportbetonten Gesamtschule Elsterwerda wurde die Möglichkeit geschaffen, daß sich die Schülerinnen und Schüler schon vor Unterrichtsbeginn in der Schule im Mehrzweckgebäude aufhalten können. Die Sozialarbeiterin, Frau Stets, betreut die Schüler ab 7.30 Uhr. Dort ist die Kontaktstelle für morgendliche Gespräche (Befindlichkeitserklärung). So können sich die Schüler mit aktuellen Problemen an ihre Sozialarbeiterin wenden.
Sie kann mit dem Einzelnen oder der Gruppe Ort und Zeit für ein Treffen, ein gewünschtes Gespräch festlegen und in ihren Tagesablauf einplanen. Somit ist der offene Beginn nicht nur eine Ansprechmöglichkeit für die Schüler, sondern auch für die Sozialarbeiterin.
Sie kann dabei die Schüler für den Tag motivieren oder für Nachmittagsveranstaltungen sowie zur übernahme weiterer Aufgaben gewinnen.
Gezielt geht die Sozialarbeiterin auf die Problemschüler ein. Sie bekommen in verschiedenen Bereichen Verantwortung übertragen und können sich somit positiv bestötigen.
Die morgendlichen Gespräche sollen auch einen Beitrag dazu leisten, sich eventuell entwickelnde Schülerfeindschaften rechtzeitig zu erkennen und einzudämmen, d.h. das Schulklima positiv zu beeinflussen. Sind erste Gespräche nicht erfolgreich, so bietet sich die Sozialarbeiterin als Konflikt-helfer an und kann im Tagesverlauf wiederholt darauf eingehen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.
Natürlich werden beim offenen Beginn nicht nur Probleme erörtert, sondern es gibt auch genügend Zeit dafür, über gemeinsame Erlebnisse zu plaudern, Spaß beim geselligen Spiel zu finden oder Musik zu hören.
5.6. Gestaltete Freizeit in den Pausen
Die Schüler im Ganztagsunterricht haben eine 25minütige Frühstückspause und das 60minütige Mittagsband als Phasen der aktiven Erholung.
Während der Frühstückspause künnen die Schüler zwischen Schülercafe im Mehrzweckgebäude, der Hofpause und dem Speiseraum wählen. Das Schülercafe wird von Schülern der 9. und 10. Klasse geleitet, daß heißt sie bestimmen unter Leitung einer Kollegin ihre Angebotspalette selbst. Höhepunkte sind besondere Angebote wie Waffel- und Brötchenverkauf, Pausenmusik.
Während des Mittagsbandes bieten wir den Schülern den Aufenthalt im Schülercafö im Computerkabinett an.
Da wir Schüler vorwiegend aus dem Elsterwerdaer Wohngebiet - West beschulen, nehmen viele Schüler die Möglichkeit war, nach Hause zu gehen und dort ihr Mittagessen einzunehmen.
Die Zahl der Schüler, die unsere Angebote wahrnehmen schwanken zwischen 30 und 50 %. Mit diesem Zustand sind wir unzufrieden.
Vorschläge zur weiteren Gestaltung des Schullebens
Uns geht es bei den überlegungen darum, Veränderungen in unserer Arbeit vorzunehmen, die eine Zusammenarbeit mit Institutionen ein Umfeld der Schule beinhalten.
So wollen wir eine Zusammenarbeit mit dem Asylantenheim in Hohenleipisch aufbauen. Hier bekommen Schüler die Möglichkeit in Gesprächen Probleme der Ausländer kennenzulernen, etwas über ihre Sitten und Gebräuche zu erfahren.
Ziel soll sein, Agressionen gegenüber Ausländern abzubauen und Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu entwickeln.
Fortschreibung: Unsere überlegungen laufen jetzt dahin, die Kooperationen mit freien Trägern zu erweitern, um das Freizeitangebot breiter zu gestalten und die Arbeitsgemeinschaften auf Grund geringerer Schülerzahlen effizienter zu gestalten.
Die Rhythmisierung des Ganztages hat nach unseren Vorstellungen noch nicht sein Optimum. Wir diskutieren z. Z. die Veränderung des Mittagsbandes unter Einbeziehung der Klassenleiterstunden im 7. und 8. Schuljahr sowie der Freizeitgestaltung im 9. und 10. Schuljahr.